Protokoll Aufenthaltsqualität und Grünflächen vom 09.07.2015

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OlafHildebrandt
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Protokoll Aufenthaltsqualität und Grünflächen vom 09.07.2015

Beitragvon OlafHildebrandt » 5. Nov 2015, 13:44

Mit Besichtigung der Zehntscheuern in Dagersheim und Darmsheim

Dauer: 18.00 – 21:55 Uhr

Teilnehmer/innen: Siehe Beiblatt. (liegt bei Frau Servay)
Frau Gaby Heydkamp, Erhardt Ehlert und Hans Werner Heidbrink sind entschuldigt.

Danksagung
Herr Müller dankt Frau Groß für die Möglichkeit die Zehntscheuer in Dagersheim und Darmsheim anschauen zu können und für ihr Engagement die Termine zu vereinbaren.

1. Kurzer Ist-Stand/Sachstand des Beteiligungsprozesses
Herr Müller informiert über den Ist-Stand. Er äußert den Wunsch für die Zukunftswerkstatt eine Beteiligung von mindestens 100 Personen zu erreichen. Vor der Zukunftswerkstatt im September werde keine Aktivierung von anderen Beteiligungsgruppen stattfinden.

Weitere mögliche Thematiken für Beteiligungsgruppen:
Bildung, Tauschbörse/Zeittauschbörse, Café/Gastronomie usw.

2. Nachbetrachtung der Innerortsbegehung am 09.05.2015
Es besteht der Wunsch die Namen der Mitglieder der anderen Beteiligungsgruppen zu erhalten, um sich bei überschneidenden Themenbereichen auszutauschen und vernetzen zu können.

3. Informationen aus der Beteiligungsgruppe „Verkehr“
Die Beteiligungsgruppenmitglieder Thomas Heinrich und Manfred Schimmer nahmen an der Beteiligungsgruppensitzung „Verkehr“ am 08.Juli 2015 teil. Sie geben Informationen aus dieser Sitzung. Des Weiteren erläutern sie ihre Vorschläge für ein Verkehrskonzept. Ziel sei es, den Innerortsverkehr unattraktiv zu gestalten, um ihn so zu verlangsamen oder aus dem Innerort zu „vertreiben“. Ferner besteht der Wunsch eine Initiative Würmweg zu starten. Es wird hinterfragt, ob die Einbahnstraßenregelung sinnvoll sei. Wichtig sei ein Ringverkehr. Die Ideen sollen zur Diskussion gestellt werden, um so die beste Lösung für Ehningen zu erhalten.
Mit dieser Präsentation sollen Denkanstöße gegeben werden, anstatt nur die eine Lösung - Tempo 30 - vorzustellen. Dadurch entstehe eine „Innenstadt“. Für Fußwege sollte Publizität geschaffen werden. Bezüglich der S-Bahn könnte eine Unter- oder Überführung realisiert werden, als gutes Vorbild biete sich die Herdstellenunterführung an. Wunsch sei, dass die Unterführung „Bismarckstraße“ keinen „Lochcharakter“ habe, dies sei aber eine langfristige Thematik. Wichtig sei auch die gute Anbindung der rund 2000 Personen (20% der Bevölkerung von Ehningen) aus dem Bühl. Der Kreuzungsbereich Bismarckstraße sei sehr Fußgängerunfreundlich. Die Thematik der Fußgängerüberwege wird auch in dieser Beteiligungsgruppe angesprochen und die Frage der Haftung aufgezeigt. Auch das Thema Verweilplätze sei ein langfristiges Thema. Wunsch sei ein Aufbrechen zwischen Platz –, Straßen und Fußgängerraum. Vieles sei noch nicht ausdiskutiert. Es seien nur Ideen, die ausdiskutiert werden könnten bzw. auch Themenbereiche, an denen man sich orientieren könnte, um ein weiteres mögliches Ziel zu formulieren. Es besteht der Wunsch, bezüglich des Verkehrskonzepts frei zu reden.

Ausstellung im Meissner-Haus
Weitere Ideen zur Zukunftswerkstatt bestehen darin eine Art „ Galerywalk“ im Meissner-Haus auszustellen d.h. die aktuellen Informationen zur Bürgerbeteiligung und zu den Beteiligungsgruppen dort öffentlich auszustellen. Es könnte Informationen auf Bierdeckeln in verschiedenen Lokalitäten bereitstehen. Herr Müller weist darauf hin, dass jeder Öffentlichkeitsarbeit betreiben könne. Manfred Schimmer erläutert dies anhand des dargestellten Verkehrskonzepts und des Beispiels Überwege/Unfall in der Dagersheimer Straße, die Verbreitung über Facebook, wodurch sich Informationen, Ideen, Ereignisse schnell verbreiten und diskutieren lassen könnten.

Weitere Ideen:
Thema Plätze
  • einen Platz im Bühl schaffen z.B.im Bereich des „Hauses Magdalena“;
  • einen Bahnhofsplatz schaffen, um hierüber ins Bühl zu gelangen.
Thema Wasser
  • an der Bachbrücke Hildrizhauser Straße etwas Öffentliches zum Thema Wasser schaffen, diese Fläche befinde sich im Grundeigentum der Gemeinde.
  • Das Hochwasserrückhaltebecken könnte als Badesee ausgewiesen werden.
  • Krebsbach am Bolzplatz, Ecke Bol. Dort gäbe es sicherlich auch eine Möglichkeit, einen öffentlichen Zugang zum Bachbett zu schaffen.
Es wird auf die Kommune Rangendingen verwiesen, die durch so ein Staubecken ein traumhaftes Naherholungsgebiet geschaffen habe.
Ein weiterer Wunsch besteht darin, dass Thema Wasser besonders zu betrachten, insbesondere die Bäche Krebsbach, Würm, Rohrbach und hintere Burgwiesen.
Wenn das Thema „Wasser“ (Hochwasser) störe, was würde helfen, dass es nicht mehr stört?
Ideen werden aufgeworfen, wie z.B. die Furt an der Würm oder die eines Wasserspielplatzes. Dies könnte erreicht werden durch künstliche Höhenunterschiede wie z.B. in der Aid in Aidlingen, wo mitten im Ort eine Art Wildbach entstanden ist.
Es wird gefragt, warum die Würm bei der Schillerstraße so tief ausgeräumt worden sei? Dort seien Steine gewesen, der flache Bereich sei weggenommen worden.

Weiteres Thema Bänke:
Das Thema Bänke wird angesprochen; z.B. die Bänke am „hohen Stein“. Diese sei von Brennnesseln umwachsen; die Bank beim „Obsthüterhäusle“, die Bank beim Reitstall Hoffmann sei in einem fürchterlichen Zustand, die Bank beim Aussiedlerhof Hablizel im Gärtringer Weg sei weggefallen. Es wird auf den Hersteller Albkult hingewiesen. Dort seien die Bänke sehr ergonomisch und sehr schön gestaltet. Es soll ein Gesamtkonzept erarbeitet werden. Renate Waegerle möchte sich hierbei gerne einbringen. Denkbar sei, dass Bänke aus Abfallholz, aus Eichenbalken hergestellt würden. Diese gingen nicht kaputt. Die Bänke könnten farbig gestaltet werden.

Weiteres Thema Unterführung Bismarckstraße:
Die Unterführung in der S-Bahn Station Bismarckstraße könnte zu einem Kunstprojekt gemacht werden.

4. Erläuterung des Prozessablaufs
Der Prozessablauf wird erläutert.

5 .Checkliste
Die Checkliste wird von Frau Servay erläutert.

6. Referent für eine Gartengestaltung
Frau Groß informiert über den Vortrag, über das besuchte Seminar und über die Möglichkeiten einer anderen Gartengestaltung.
Sie verweist auch auf das Neonlicht bei dem Überweg.
Das Piktogramm und die Schlüsselausleihmöglichkeit für das Behinderten-WC am Marktplatz soll ins Schaufenster des Eiscafés genommen werden.
Frau Servay fragt nach der Größe der gewünschten Schilder für die Behindertentoilette, die Anbringung am Gebäude oder auf dem Boden oder an der Tür? Frau Groß wird sich darum kümmern und der Verwaltung mitteilen, welcher Bedarf aus ihrer Sicht angemessen erscheint.

7. Evtl. Ausstellung im Meissner-Haus – Wanderausstellung vom NABU
Frau Servay informiert über die Möglichkeit und fragt, ob Interesse hieran bestehe.
Falls dies der Fall sein sollte, könnten die Interessenten auf Frau Servay zugehen.

8. Aufstellen weiterer Sitzbänke
Frau Servay informiert über die Aufstellung weiterer Sitzbänke, und die danach gewünschte Berichtserstattung über diese Aktionen.

9.Sonstiges
Folgende Themenbereiche sollten auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung aufgenommen werden:
  • Thema Wasser
  • Thema Bänke
  • Gartengestaltung vom Land Baden-Württemberg
  • Noch nicht behandelte Themenbereiche aus der Ortsbegehung
  • Thema Defibrillator

10. Termine
Die zweite Ortsbegehung findet am Samstag, den 22.08.15 um 10 Uhr statt. Der Treffpunkt ist am Rathausplatz.

Die nächste Sitzung findet am Donnerstag, den 30.07.15 um 19:30 Uhr im Sitzungssaal statt.

Aufgestellt:
Ehningen, 20.07.2015 se/Kit
gez. Servay (in das Forum übertragen von Thomas Heinrich)

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