Protokoll Verkehr vom 12.01.2016

ManfredSchimmer
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Protokoll Verkehr vom 12.01.2016

Beitragvon ManfredSchimmer » 9. Mär 2016, 20:41

Protokoll der Sitzung der BG Verkehr

12.01.2016, 19:30 Uhr, Schäferstüble

Teilnehmer:
Gisa Fichtner, Hans-Werner Heidbrink, Thomas Heinrich, Fritz Kempf, Jutta Schiessler, Manfred Schimmer, Susanne Schrauder, Daniela Toscano, Robert Weber, Manfred Wörner

Abwesend:
Eberhard Bader, Sonja Benzinger, Ulrich Bruhnke, Harald Bürkle, Johannes Kohle, Felix Krohmer, Selma Kugler, Peter Müller, Veronika Pierce, Dietmar Schimmer, Susanne Servay, Claus Unger,

Tagesordnung:
1. Durchsprache / Freigabe Protokoll der letzten Sitzung
2. Termininformation / Veranstaltungshinweis
3. Offene Punkte aus vorherigen Sitzungen
4. Schreiben Familie Klumpp betr. Tempo 30 in der nördl. Schlossstr.
5. Bericht Herr Heidbrink betr. Verkehrssituation Königsberger Str. zw. Talstr. und Breslau-er Str.
6. Anliegen Frau Schrauder
7. Umgang mit anonymen Schreiben
8. Rückmeldung LRA und Polizei bezügl. Fußgängerüberweg Hildrizhauser Str. / Neue Bü-cherei
9. Sonstiges
10. Nächster Termin

1. Das Protokoll der letzten Sitzung wurde ohne Anpassungen freigegeben.
Offene Punkte werden unter 3. behandelt.
Rückmeldungen zum Protokoll:
- Pförtnerampel an der Herrenberger Str. führt vermutlich zur Umfahrung der Ampel über Nordwestl. Randstr. und Dagersheimer Str.
Nutzung der Nordwestl. Randstr. als Ortsumgehung findet vermutlich aufgrund der häufigen starken Verschmutzung durch den LKW-Verkehr zum / vom Steinbruch / Erddeponie eine geringe Akzeptanz.
- Die Notwendigkeit einer gemeindeeigenen mobilen Geschwindigkeitsmessanlage (Anzeigetafel mit integr. Zählfunktion) wird nochmals betont. Die Anlage kann sowohl erzieherisch als auch zur Verkehrszählung verwendet werden. Die Kosten einer solchen Anlage sind überraschend niedrig.

2. Termininfo / Veranstaltungshinweis
Am Di., 28.01.2016 findet eine Podiumsdiskussion in der Begegnungsstätte mit Roland Schwarz, Verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Landtag, statt.

3. Offene Punkte aus vorherige Sitzungen
Beantwortung der Fragen an die Gemeindeverwaltung bezügl. Unterhaltskosten des örtlichen Straßennetzes usw. sind noch offen. Da Frau Benzinger in dieser Sitzung verhindert ist, wird die Beantwortung auf die kommende Sitzung im Februar verschoben.

4. Schreiben Familie Klumpp betr. Tempo 30 in der nördl. Schlossstr.
Die Beschilderung für Tempo 30 ist von der FKS aus der Schlossstr. kommend nicht eindeutig und kann dazu führen, dass ortsunkundige Fahrer Tempo 30 nur für die Gartenstr. erkennen, nicht aber für den nördlichen Abschnitt der Schlossstr.. Es wird angeregt, das analog der Straßenmarkierung in der Gartenstr. auch auf der Schlossstr. eine 30 auf die Straße aufgebracht wird.

Folgende Empfehlungen und Aufgaben wurden formuliert:
- Tempo 30-Markierung auf der Straße anbringen
- Gelegentliche Geschwindigkeitsmessungen auch in diesem Straßenabschnitt durchführen, nicht nur im verkehrsberuhigten Bereich vor dem Schloss.
- Grundsätzlich soll die Gruppe eine Liste der Bereiche erstellen, in denen eine entsprechende Straßenmarkierung „30“ die Akzeptanz der 30er-Zone erhöhen kann.

5. Bericht Herr Heidbrink betr. Verkehrssituation Königsberger Str. zw. Talstr. und Breslauer Str.
Im Kurvenbereich der Königsberger Str. zwischen Talstr. und östl. Einmündung der Breslauer Str. wurde auf der kurveninneren Straßenseite eine Zickzack-Linie angebracht um dort das Parken zu unterbinden. Diese Linie ist sinnvoll und hat vermutlich schon zahlreiche kritische Situationen vermeiden geholfen.
Die auf der gegenüberliegenden Seite (Südseite) angebrachte Linie führt dagegen dazu, dass deutlich zu schnell in die Kurve gefahren wird.
Aufgabe:
Herr Heidbrink eruiert, warum diese Markierung seinerzeit angebracht wurde.

6. Anliegen Frau Schrauder
Auf Höhe des alten Löwen, Einmündung Hoher Garten verengt sich die Königstr.. Dies führt nach Beobachtungen von Frau Schrauder regelmäßig zu kritischen Situationen für Fußgänger und Fahrradfahrer, da PKWs und insbesondere auch LKWs bei Gegenverkehr über den in diesem Bereich abgesenkten Bordstein auf den Gehweg fahren um trotz Gegenverkehr nicht anhalten zu müssen.
Eine Entschärfung dieser Gefahrenstelle ist durch Poller oder Stangen / Abschrankungen nicht möglich, da dies weitere Gefahren insbesondere für Fahrradfahrer verursacht.
Als einzig sinnvolle Maßnahme wird die Einführung von Tempo 30 in diesem Bereich angesehen.
Diese Maßnahme würde das Ziel der Gruppe, im kompletten unteren Bereich der Königstr. Tempo 30 einzuführen unterstützen.
Ziel:
Realisierung einer Tempo 30-Zone im gesamten Innerortsbereich:
Herrenberger Str. ab Kurze Str., gesamte Königstr., Hildrizhauser Str. bis Talstr., gesamte Talstr., Dagersheimer Str. ab Bahnhofstr.
Aufgabe:
Aufstellung einer Liste aller Gefahrenstellen in diesem Bereich zur Unterstützung des Vorhabens

7. Umgang mit anonymen Schreiben
Generell sollen Schreiben niemals anonym an die Gruppe gerichtet werden. Dies widerspricht dem Geist der Bürgerbeteiligung. Anonyme Schreiben werden deshalb generell nicht berücksichtigt.

8. Rückmeldung LRA und Polizei bezügl. Fußgängerüberweg Hildrizhauser Str. / Neue Bücherei
Die Rückmeldungen von Polizei und Landratsamt benennen zahlreiche Gründe warum einem FGÜ an dieser Stelle nicht zugestimmt werden kann.
Die Gruppe bedauert jedoch ausdrücklich, dass es seitens der beiden Behörden und der Gemeindeverwaltung nur Begründungen für die Ablehnung, jedoch keinerlei konstruktive Vorschläge zur optimaleren Gestaltung des Straßenraums mit dem Fokus Fußgängerschutz und Geschwindigkeitsreduzierung gibt. Aufgrund der deutlichen Formulierungen im Antrag der Gruppe wäre dies jedoch wünschenswert gewesen und Voraussetzung für eine konstruktive Zusammenarbeit. Die Gruppe hat den Eindruck, dass die Behörden erst dann aktiv werden, wenn es den ersten Unfall in diesem Bereich gegeben hat.
Aufgabe:
Thomas Heinrich klärt, ob es sich bei den innerörtlichen Tempo 30-Zonen auf Hauptverkehrsstraßen in den umliegenden Gemeinden um Kreisstraßen oder gemeindeeigene Straßen handelt (Gärtringen, Aidlingen, Nufringen, Dagersheim)

9. Sonstiges:
Im Bühl sind zahlreiche Einmündungen durch am Straßenrand regelkonform parkende Autos schlecht zu erkennen oder werden für Hofeinfahrten gehalten. Dadurch kommt es vor allem im Bereich der Bühlallee und der Gäublickstraße durch versehentliche Mißachtung der Rechts-vor-Links-Regel häufig zu kritischen Situationen.
Es soll geprüft werden, ob durch das Aufbringen von unterbrochenen Haltelinien im Bereich solcher schlecht erkennbaren Kreuzungen / Einmündungen, kritische Situationen verhindert / reduziert werden können und gleichzeitig auch die Einhaltung von Tempo 30 unterstützt wird.
Aufgabe:
Erörterung und Formulierung eines Beschlusses, der das Aufbringen dieser Haltelinien an entsprechenden Einmündungen vorsieht.

10. Nächste Sitzungstermine
18.02.2016 (Do.) Sitzungssaal Rathaus

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