Protokoll Verkehr vom 01.10.2015

Thomas Heinrich
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Protokoll Verkehr vom 01.10.2015

Beitragvon Thomas Heinrich » 28. Okt 2015, 10:02

Erstellt von Manfred Schimmer

Teilnehmende
Sonja Benzinger, Ulrich Bruhnke, Gisa Fichtner, Hans-Werner Heidbrink, Thomas Heinrich, Felix Krohmer, Peter Müller, Veronika Pierce, Dietmar Schimmer, Manfred Schimmer, Fiona Seiler, Susanne Servay, Daniela Toscano, Robert Weber
Entschuldigt: Eberhard Bader, Harald Bürkle, Johannes Kohle, Selma Kugler, Jutta Schiessler, Claus Unger, Manfred Wörner

TOP 1 Organisatorisches
  • Raumreservierungen erfolgen durch Thomas Heinrich
  • Protokollierungsregelung noch offen. Vertagt auf nächste Sitzung --> Protokollthematik auf nächste Agenda übernehmen --> Thomas Heinrich
  • Öffentlichkeitsarbeit (Newsletter, Gemeindeblatt, Homepage, Zeitung): Ziel ist die Information und Motivation der Ehninger Bürgerschaft. Infos sollen laufend fließen und auch ergebnisoffene Zwischen- und Diskussionsstände enthalten
  • Aus der Gruppe kam der Vorschlag für den Bürgerbeteiligungsprozess eine eigene Homepage und eigene Mailadressen einzurichten um die Wahrnehmbarkeit zu erhöhen -->Thomas Heinrich und Susanne Servay sprechen beide Punkte in der LG an
  • Hinweis und Bitte der BG-MItglieder: Gemeinderat und Gemeindeverwaltung sollen sicherstellen, dass Informationen, die bekannte und aktuelle Themen der Beteiligungsgruppen betreffen, proaktiv und vorbehaltlos in die Beteiligungsgruppen gegeben werden. Beispielhaft wurde die derzeit laufende Meinungsbildung zur künftigen Nutzung der Schlossstuben genannt. --> Thematisierung in der LG durch Thomas Heinrich / nächste LGSitzung

TOP 2 Auswirkungen einer Ortsumfahrung auf Aufenthaltsqualität und Einzelhandel/Gastronomie am Beispiel von Deckenpfronn
Fragestellung: Wie wirkt sich eine Ortsumfahrung auf das Leben im Ort aus? Situationsbericht von Fiona Seiler (lebt in Deckenpfronn)

Erkenntnis: Deckenpfronn ist nicht „tot“, sondern hat durch die Ortsumfahrung deutlich gewonnen!

Früher:
  • 8000 Fahrzeuge / Tag auf der Ortsdurchfahrt
  • Gehwege direkt an der Straße, Parkplätze dahinter. Dadurch Geschäfte und Gastronomie durch Parkplätze vom Gehweg getrennt
  • sehr hoher Geräuschpegel an der Straße
  • geringe Aufenthaltsqualität trotz aufwändiger und optisch ansprechender Ortskernsanierung
Heute:
  • 1500 Fahrzeuge / Tag auf der Ortsdurchfahrt
  • Ortsumfahrung wurde „tiefergelegt“ um optisch nicht wahrgenommen zu werden. Dadurch auch weniger Geräuschbelastung im Außenbereich des Ortes
  • Parkplätze direkt an der Straße, Gehwege hinter die Parkplätze direkt vor die Geschäfte verlegt.
  • Bänke und Verweilplätze im Innerortsbereich angelegt
  • Einzelhandel (EH) zunächst sehr skeptisch, hat sich aber mit der neuen Situation gut arrangiert. --> Erkenntnis für EH: Es kommt auf die Branche an: Bäcker / Metzger sind eher betroffen als Fotograf oder Fahrradgeschäft
  • Gastronomie und Einzelhandel hatten zunächst Einbußen von ca. 10-20 %, die sich aber wieder reduziert haben. Gute Gastronomie konnte sich halten, neue (zusätzliche) Gastronomie/Einzelhandel wurde zwischenzeitlich angesiedelt.
  • Durch Ansiedlung von EH im Bereich der Ortsumfahrung konnten für den EH zusätzliche attraktive Flächen geschaffen werden (Tankstelle, Discounter,..).
  • Die Gemeinde hat die Ansiedlung von EH und Gastronomie aktiv durch Bereitstellung geeigneter Räumlichkeiten zu attraktiven Konditionen gefördert.

TOP 3 Identifikation und Beseitigung von Gefahrenpunkten
  • Grundsätzlich:
    • Die „gefühlte“ Rushhour in Ehningen hat zugenommen
    • Der Durchgangsverkehr hat ebenfalls zugenommen
    • Tempo 50 ist auf der engen und zugeparkten Königstr. zu schnell
    • Gibt es die Möglichkeit, den überörtlichen Verkehr z.B. durch Pförtner-Ampeln um den Ort herumzuleiten? Soll zu einem späteren Zeitpunkt diskutiert werden.
  • Es gibt zahlreiche Gefahrenpunkte v.a. aus Sicht von Kindern und älteren Menschen und insbesondere auch außerhalb der definierten Schulwegstrecken in Ehningen. Diese Punkte müssen dringend erfasst, dokumentiert und beseitigt werden: Im Wesentlichen sind das große Kreuzungsbereiche wie z.B. Aidl./Herrenberger/Königstr. Fr.-List-/Bhf-/Eichendorffstr. Einmündung Böbl. Str. in Maurener Str. Dagersh./Bhf-Str.
  • Es wurde die Erstellung einer Fotodokumentation der größten Gefahrenstellen und Stellen mit Querungsproblematik beschlossen. Als Kümmerer wurde Ulrich Bruhnke bestimmt, Ulrich Bruhnke und Hans-Werner Heidbrink erstellen eine Fotodoku.
  • Zusätzlich soll ein kleiner Film die Verkehrsproblematik in der Ortsmitte sichtbar machen. Titel: „Rushhour in Ehningen“. Als Kümmerer wurde Felix Krohmer bestimmt. Er dreht einen Videoclip zur Ehninger Verkehrsproblematik.
  • Die Elternvertreter von Kindergärten und Schule sollen auf potentielle Gefahrenstellen auf und außerhalb der festgelegten Schulwege angesprochen werden. Gleichzeitig soll auch eine entsprechende Info im Gemeindeblatt erfolgen. Als Kümmerer wurden Dietmar Schimmer und Felix Krohmer bestimmt, sie schreiben die Elternvertreter per Mail an.
  • Die BG sieht den Bedarf einer Verkehrszählung um aktuelle Verkehrsdaten zur Verfügung zu haben und einen Status Quo zu erheben. Die letzte umfängliche Verkehrszählung liegt schon viele Jahre zurück. Die Verkehrszählung soll auch eine Vergleichsmöglichkeit bieten, wenn ab 2017 die Bühlallee fertig gestellt ist und der Verkehr aus dem Bühl nicht mehr nur über die Dagersheimer Str. und die Eichendorffstr. abfließen kann. Als Kümmerer wurde Thomas Heinrich bestimmt, er formuliert einen Antrag auf Durchführung einer Verkehrszählung an die Gemeindeverwaltung.

TOP 3 Neue Bücherei / Querungsmöglichkeit Hildrizhauser Str.
  • Die BG sieht wegen der fehlenden sicheren Querungsmöglichkeit der Hildrizhauser Str. auf Höhe der neuen Bücherei ein nicht hinnehmbares Gefahrenpotential.
  • Trotz des negativen Bescheids zur Einrichtung eines Fußgängerüberwegs (FÜW) aus der Verkehrsschau am 20.08.2015 sieht die BG Verkehr hier dringenden Handlungsbedarf. Es darf nicht gewartet werden bis der erste Unfall an dieser Stelle passiert ist!
  • Der Aussage aus der Verkehrsschau, dass ein FÜW auch deshalb nicht eingerichtet werden kann, da er aufgrund der Kurvensituation für die aus Richtung Süden kommenden Fahrzeuge nicht ausreichend einsehbar ist, muss mit geeigneten Mitteln (Tempobegrenzung etc.) begegnet werden.
  • Da nahezu alle Parkplätze für die Büchereibesucher östlich der Hildrizhauser Str. liegen, müssen auch alle Fahrzeugnutzer die Hildrizhauser Str. als Fußgänger überqueren.
  • Der Platz zwischen evang. Kirche, Zehntscheuer und Bücherei soll mittelfristig zu einem attraktiven Verweilplatz mit entsprechender zusätzlicher Fußgänger-Frequenz aufgewertet werden.
  • Der vorhandene FÜW am nördlichen Ende der Hildrizhauser Str. ist keine geeignete Querungsmöglichkeit, da Fußgänger erfahrungsgemäß keine Umwege in Kauf nehmen (immer den kürzesten Weg nehmen) und der Fußweg zum FÜW sehr schmal und damit für den Begegnungsverkehr von Kinderwagen / Kinderfahrrad zu gefährlich ist.
  • Eine Lösung muss sehr kurzfristig gefunden werden, da diese spätestens zur offiziellen Eröffnung der Bücherei / Tag der offenen Tür am 8.11.2015 eingerichtet sein muss.
  • Folgende Maßnahmen wurden diskutiert:
    1. Reduzierung auf Tempo 30 oder Tempo 20 auf der Hildrizhauser Str. zwischen Königstr. und Einmündung Schlossstr. / evang. Pfarrhaus, mindestens aber von Einmündung Schulstr. bis Ausfahrt Marktplatz-Tiefgarage
    2. „Superbreiter“ FÜW, der von der Treppe zum Backhaus bis zur Einmündung Burgstr. reicht
    3. Farbliche Quermarkierungen auf der Straße als optische Bremse
    4. Schilder „Achtung Kinder“
    5. Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereichs zwischen Königstr. und evang. Pfarrhaus
    6. Bodenwellen / Schwellen (Problematisch wg. Geräuschbelästigung)
  • Als geeignete Maßnahmen wurden die Punkte 1. (Tempo 20 von Königstr. bis evang. Pfarrhaus), 2. (breiter FÜW), 3. (farbl. Markierungen) und 4. (zusätzliche Beschilderung) identifiziert.
  • Die BG hat beschlossen, einen entsprechenden (Eil-)Antrag an die Gemeindeverwaltung und den Gemeinderat zu stellen, die o.g. Maßnahmen bis 8.11.2015 umzusetzen. Als Kümmerer wurde Manfred Schimmer bestimmt. Manfred Schimmer und Thomas Heinrich formulieren einen entsprechenden Antrag und senden diesen an GV, GR und LG --> erl.

TOP 4 Nachlese Zukunftswerkstatt / Priorisierung aus der Themen- und Ideensammlung / Dokumentation der Parkplätze / Vorgehensweise bei längerfristigen Ideen
Diese Punkte wurden auf das nächste Treffen vertagt. Thomas Heinrich übernimmt diese Punkte auf die nächste Agenda

TOP 5 Termine
Das nächste Treffen findet am Do., 05.11.2015 von 19:30 bis 22:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses statt. Agenda wird durch Thomas Heinrich verschickt

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